Verkehrsrecht

a) Verkehrszivilrecht (Verkehrsunfall):  


Gehen Sie als erstes zum Anwalt, bevor Sie eine Werkstatt aufsuchen oder den Schaden Ihrem Versicherungsbüro melden. In der Regel erhalten Sie dort innerhalb von 1 oder 2 Tagen einen Termin. Es kann nicht daran scheitern, dass Sie woanders etwas früher dran gewesen wären.  
Da es im Verkehrsrecht eine enorme Fülle von Rechtsprechung zu den einzelnen Unfallkonstellationen im Detail gibt, ist es wichtig, dass Sie von Anfang an wissen, mit welcher Quote der Unfallgegner haftet. Hierbei spielt es entgegen allgemeiner Auffassung überhaupt keine Rolle, mit welchen Ordnungsnummern die Polizisten die Unfallgegner jeweils versehen haben. Es leuchtet ein, dass der Polizist selbstverständlich die eingangs erwähnte äußerst umfangreiche Rechtsprechung zu den Unfallkonstellationen im Detail nicht kennen kann. Er ist kein Jurist.  
Es ist daher wichtig, dass Sie Ihre Unfallregulierung von Anfang an in möglichst kompetente Hände legen.

 
Selbstverständlich will Ihr Versicherungsvertreter oder Versicherungsmakler Ihnen ebenso helfen wie die Mitarbeiter Ihrer Autowerkstatt. Es ist für Sie aber von Vorteil, wenn Sie stattdessen von Anfang an einen Anwalt die Unfallregulierung übernehmen lassen, weil dieser umfangreiche und einschlägige Rechtskenntnisse im Verkehrsrecht hat. Halbwissen schadet und auch ein "gesundes Gerechtigkeitsempfinden" kommt gegen die eingangs erwähnte umfangreiche Rechtsprechung nicht an.

  
Von entscheidender Bedeutung für eine qualitativ hochwertige Unfallregulierung ist auch die genaue Kenntnis des Beweis- und Prozessrechts. Dies deshalb, weil so gut wie kein Unfallsachverhalt am Ende in jedem Detail unstreitig bleiben wird. Wenn man also dem gegnerischen Kfz - Haftpflichtversicherer (die dortigen Mitarbeiter sind Juristen!) klarmacht, dass man sowohl die Rechtsprechung für die Haftungsverteilung als auch im Beweis- und Prozessrecht genau kennt, dann wird man von diesen nicht nur ernst genommen, sondern es erfolgen von dort unproblematisch und schnell Zahlungen, weil dieser sich kein Gerichtsverfahren und damit unnötige Verfahrenskosten einhandeln möchte.  

 


Im Falle nichtanwaltlicher Unfallregulierung ist die Gefahr von Fehlern weitaus größer. Einmal gemachte Fehler (z. B. missverständliche Formulierungen) bringen Probleme und sind in der Regel nur noch schwer auszubügeln. Dieses insbesondere in einem dann sich anschließenden Gerichtsverfahren, an welches man von Anfang an denken sollte. Nur der Anwalt kann aber beurteilen, wie ein Richter denken wird. Diese Gedanken sollte man sich von Anfang an machen, bevor man mit Ansprüchen an den gegnerischen Kfz - Haftpflichtversicherer herantritt.

  
Im Übrigen geht es nicht nur darum, schnell etwas Geld zu bekommen, sondern vielmehr darum, kein Geld zu verschenken. Schließlich gibt es auch zum Umfang des zu leistenden Schadensersatzes umfangreiche Rechtsprechung, welche nur der Anwalt kennt.

 
Darüber hinaus sorgt ein Anwalt dafür, dass Sie nicht von vornherein unnötige Kosten (z.B. Gutachter- oder Mietwagenkosten, etc.) produzieren, auf denen Sie dann nachher ganz oder zum Teil sitzenbleiben können.

  
b) Bußgeldsachen (Geschwindigkeitsverstöße, Rotlichtverstöße, etc.): 


Machen Sie von Anfang an von Ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. 
Dies bedeutet, dass Sie gegenüber den Polizisten vor Ort keine Angaben machen. Äußern Sie sich diesen gegenüber also nicht zum Sachverhalt.

 
Gehen Sie zum Anwalt, bevor Sie den Anhörungsbogen / Fragebogen der Bußgeldstelle ausfüllen. 


Oftmals wird taktisch völlig unklug und unnötig die Fahrereigenschaft bereitwillig eingeräumt. Dieses, obwohl der Betroffene ein umfassendes Aussageverweigerungsrecht hat. Hierdurch wird der Aktionsradius des (später beauftragten) Anwalts unnötigerweise erheblich eingeschränkt. 

 

 

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